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Hexenwochenende
in Zeven
Wie jedes Jahr um diese Zeit fand die diesjährige Wal-purgisnacht statt. Aus
gegebenem Anlass trafen wir He-xen uns in Zeven, unauffällig in Muggelkleidung.
Abends, nur an Kopftüchern zu erkennen, zogen wir uns in unsere Gemächer
zurück. Unser allgemeines Motto lau-tete: Wer was wolle hebe seine Knolle!
Die Knoblauchknolle, verstehe sich.
Schon nach kurzer Zeit roch der ganze Raum wohlriechend nach Knofi.
Ganz nach Hexenart. Die Hexen schnitzten sich aus Run-kelrüben kleine
Rübenköpfe. Unter schwersten Arbeitsbe-dingungen und tüchtigem Körpereinsatz
gelang es allen die Rüben auszuhöhlen und ein Gesicht in eben diese zu
schnitzen.
In der Dunkelheit kamen sie voll zur Geltung und sahen umwerfend gut aus. Alle
waren stolz auf ihre Rübenköp-pe.
Wir teilten uns in zwei Gruppen. Die eine bewaffnete sich mit Runkelrüben, um
eine Lichterspur zu legen. Am Ende versteckten wir uns im dunklen Forst, um
gespannt abzuwarten wann die anderen uns finden würden.
Wir gruselten uns mehr als unsere Verfolger. Alles in allem war es ein
schön-spannend-gruseliger-Nachtspaziergang, wie es sich für Hexen gehört.
Am nächsten Morgen mussten wir feststellen, dass unsere Hexenbesen über Nacht
geklaut wurden. Und die Hexe ohne Besen ist keine Hexe!
Es hieß das Besenlager muss aufgefüllt werden.
Schon machten sich viele Hexen daran neue Besen anzu-fertigen. Es war nicht so
leicht sie zurück zum Besen-lager zu schaffen, da böse Elfen ihnen auflauerten.
So gut es ging wurden die Besen durch das feindliche Land geschmuggelt. Zum
Glück kamen genug Besen zusammen.
Nach dem Mittagessen wollten wir uns der Vorbereitung der Walpurgisnacht
widmen.
Ein plötzlicher Zwischenfall aus Gringotts erreichte uns jedoch, so dass wir
unsere Planungen abbrechen mussten.
Der Auftrag, der uns erteilt wurde war weitaus wichti-ger und von höchster
Bedeutung für unsere Hexen- und Zauberwelt: In Gringotts wurde eingebrochen und
das Verließ mit der uralten Schatztruhe und der Zauberfor-mel für Reichtum
wurde geknackt.
Die Schatzkartenteilchen waren zerschnitten und die Zauberformel verschwunden.
Man vermutete Lord Voldemort und seine Vasallen hinter diesem Anschlag. Unser
Auf-trag lautet nun die Schatzkartenteilchen zusammen zu führen, um möglichst
vor Voldemort an den Schatz zu gelangen. Denn nur wer sich im Besitz des
Schatzes befindet kann die Formel für Reichtum auf den Schatz anwenden.
Die Formel besaßen wir nicht, aber die Möglichkeit ei-nen Schatz zu bergen.
Den ganzen Nachmittag waren wir als Gryffendoors, Ra-venclaws & Hufflepuffs
getarnt um den Auftrag zu erfül-len. Die Slytherin waren die einzigen, die uns
von un-serem Unterfangen abhielten, denn sie waren als Anhän-ger Voldemorts
erfreut darüber, wenn Lord Voldemort wieder an die Macht kommen würde.
Mit Zusammenarbeit schafften wir es gemeinsam die Schatzkartenteilchen zusammen
zu führen und in der langsam werdenden Dämmerung zu entziffern.Den Schatz zu
bergen war sehr schwer, weil es bereits dunkel war. Nur unter Einsatz der
Taschenlampe bargen wir nach langem Suchen endlich den Schatz.
Wir waren die ersten am Schatz. Das war das einzige was zählte!
Wir hatten es geschafft vor Voldemort an den Schatz zu gelangen!
Und statt eine Walpurgisnacht zu feiern feierten wir unseren Sieg über Lord
Voldemort.
Als Dank für die großartige Hilfe schickte man uns aus Gringotts Flohpulver und
Einhornhaare.
Alles in allem war es wohl für alle Beteiligten ein lustiges und schönes
Wochenende.
Dies schrieb die Oberhexe Walpurgia
P.S. Wir hoffen auf eine ordentliche Walpurgisnacht im nächsten Jahr.
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