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Hexenwochenende in Zeven

(24.11.-26.11.2000)


Wie jedes Jahr um diese Zeit fand die diesjährige Wal-purgisnacht statt. Aus gegebenem Anlass trafen wir He-xen uns in Zeven, unauffällig in Muggelkleidung.

Abends, nur an Kopftüchern zu erkennen, zogen wir uns in unsere Gemächer zurück. Unser allgemeines Motto lau-tete: Wer was wolle hebe seine Knolle!
Die Knoblauchknolle, verstehe sich.
Schon nach kurzer Zeit roch der ganze Raum wohlriechend nach Knofi.
Ganz nach Hexenart. Die Hexen schnitzten sich aus Run-kelrüben kleine Rübenköpfe. Unter schwersten Arbeitsbe-dingungen und tüchtigem Körpereinsatz gelang es allen die Rüben auszuhöhlen und ein Gesicht in eben diese zu schnitzen.
In der Dunkelheit kamen sie voll zur Geltung und sahen umwerfend gut aus. Alle waren stolz auf ihre Rübenköp-pe.
Wir teilten uns in zwei Gruppen. Die eine bewaffnete sich mit Runkelrüben, um eine Lichterspur zu legen. Am Ende versteckten wir uns im dunklen Forst, um gespannt abzuwarten wann die anderen uns finden würden.
Wir gruselten uns mehr als unsere Verfolger. Alles in allem war es ein schön-spannend-gruseliger-Nachtspaziergang, wie es sich für Hexen gehört.

Am nächsten Morgen mussten wir feststellen, dass unsere Hexenbesen über Nacht geklaut wurden. Und die Hexe ohne Besen ist keine Hexe!
Es hieß das Besenlager muss aufgefüllt werden.
Schon machten sich viele Hexen daran neue Besen anzu-fertigen. Es war nicht so leicht sie zurück zum Besen-lager zu schaffen, da böse Elfen ihnen auflauerten. So gut es ging wurden die Besen durch das feindliche Land geschmuggelt. Zum Glück kamen genug Besen zusammen.
Nach dem Mittagessen wollten wir uns der Vorbereitung der Walpurgisnacht widmen.
Ein plötzlicher Zwischenfall aus Gringotts erreichte uns jedoch, so dass wir unsere Planungen abbrechen mussten.
Der Auftrag, der uns erteilt wurde war weitaus wichti-ger und von höchster Bedeutung für unsere Hexen- und Zauberwelt: In Gringotts wurde eingebrochen und das Verließ mit der uralten Schatztruhe und der Zauberfor-mel für Reichtum wurde geknackt.
Die Schatzkartenteilchen waren zerschnitten und die Zauberformel verschwunden. Man vermutete Lord Voldemort und seine Vasallen hinter diesem Anschlag. Unser Auf-trag lautet nun die Schatzkartenteilchen zusammen zu führen, um möglichst vor Voldemort an den Schatz zu gelangen. Denn nur wer sich im Besitz des Schatzes befindet kann die Formel für Reichtum auf den Schatz anwenden.
Die Formel besaßen wir nicht, aber die Möglichkeit ei-nen Schatz zu bergen.
Den ganzen Nachmittag waren wir als Gryffendoors, Ra-venclaws & Hufflepuffs getarnt um den Auftrag zu erfül-len. Die Slytherin waren die einzigen, die uns von un-serem Unterfangen abhielten, denn sie waren als Anhän-ger Voldemorts erfreut darüber, wenn Lord Voldemort wieder an die Macht kommen würde.
Mit Zusammenarbeit schafften wir es gemeinsam die Schatzkartenteilchen zusammen zu führen und in der langsam werdenden Dämmerung zu entziffern.Den Schatz zu bergen war sehr schwer, weil es bereits dunkel war. Nur unter Einsatz der Taschenlampe bargen wir nach langem Suchen endlich den Schatz.
Wir waren die ersten am Schatz. Das war das einzige was zählte!
Wir hatten es geschafft vor Voldemort an den Schatz zu gelangen!
Und statt eine Walpurgisnacht zu feiern feierten wir unseren Sieg über Lord Voldemort.
Als Dank für die großartige Hilfe schickte man uns aus Gringotts Flohpulver und Einhornhaare.

Alles in allem war es wohl für alle Beteiligten ein lustiges und schönes Wochenende.

Dies schrieb die Oberhexe Walpurgia

P.S. Wir hoffen auf eine ordentliche Walpurgisnacht im nächsten Jahr.