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Haai Five – lala lala lalalalalala lala lala ...

Neeiiiin, wir haben die Abwaschschüsseln vergessen!! Der erste Schreck kam schnell, doch er löste sich auch schnell wieder auf, denn wir fanden sie später doch noch in einer Kiste ganz unten versteckt (ein Glück!!).
Auf dem ganzen großen Lagerplatz verteilt sah man viele Pfadis, die Hawaii- Hemden trugen, mit Supersokern schossen oder auf einem Surfbrett durch die Gegend gezogen wurden. Alle freuten sich auf ein beachiges (strandiges) NPK, das Nordholländische Bundeslager. Die Spiele drehten sich dann auch, wie könnte es anders sein, fast alle um Wasser, es gab viele Wasserbomben,( Theo und Max holten gut Punkte!) Taucherausrüstungen u.ä.
Während aus den Lautsprechern ununterbrochen zum Teil richtig grausame holländische Schlager dröhnten und deshalb akute Nervenzusammenbruch- Gefahr bestand, brachten sämtliche Hanseaten den Lagerplatz auf Trab, Johannes bastelte entweder an der Wasserskianlage oder an dem Lagertoresstisch herum, der leider, leider nur als Schlafplatz genutzt wurde, (die Idee finde ich immer noch gut, nächstes mal klappt´s dann auch) wenn das Wetter nicht gerade zu schön war, um in der Sonne zu liegen... Zu schön, wenn dann gerade mal die Musik aus war.
Doch wir waren nicht so faul, wie man auf den ersten Blick vielleicht gedacht haben könnte, denn der Stamm Hanseaten konnte riesige Erfolge verbuchen: Einen legendären, original holländischen Backstein, und den sogar für die zweit beste Sippe von 56 teilnehmenden Gruppen. Dafür musste aber auch einiges geleistet werden, von mit Brettern über eine wasserbedeckte Folie zu rutschen, kreative Geschichten über arrogante Surfer zu erzählen bis ein Segel für ein gekentertes Boot zu bauen.
Der Abschluss eines jeden Tages, manchmal auch der Anfang, waren super gemütliche Jurtenabende mit viel Singen und noch mehr Reden, manchmal bis die Vögel schon wieder sangen und der Lagerplatz endlich gegen „Alltagsaufstehzeit“ ruhig wurde.
Doch auch das schönste Lager geht einmal zu Ende. Wir saßen um 14.00h am Abfahrtstag in dem einzigen Zelt, einer Kohte, auf dem Lagerplatz, das noch nicht abgebaut war und waren auch die einzigen Teilnehmer, die noch nicht abgefahren waren, und erfuhren, dass alle bis 12.00h den Lagerplatz verlassen haben mussten, doch es war nicht anders zu managen...
Mit einem Matjesessen am nahen Hafen beendeten wir in Holland die diesjährige Ranger/Rover – „Fahrt“ und hoffen auf ein ebenso schönes Lager im nächsten Jahr!