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Pfadfindertag
2001
Ein Glück, wir haben den Lagerplatz doch noch gefunden, auf
dem der bremer Teil des ersten bundesweiten Pfadfindertags des BdPs stattfinden
sollte. Abends in den Wallanlagen war es ganz schön dunkel und die einzige auf
dem Platz stehende Jurte des Stammes Schevemoor verstrahlte auch nicht so viel
Licht, dass man es hätte von weiter weg sehen können. Die Schevemoorer schienen
recht froh, dass noch andere aufgetauchten, die mit ihnen die Nacht dort
verbringen wollten, denn so ganz Ohne war es nicht, so mitten in der Stadt zu
zelten, doch mit der Einrichtung einer Nachtwache wur-de allen besser, vor
allem, weil beide Stämme diese nun nicht alleine machen mussten.
Am nächsten Morgen, nach einer Nacht ohne Zwischenfälle, kamen die anderen
Stämme relativ früh an, um z.B. ihr Floß zu bauen, eine Ne-gerkusswurfmaschine
oder eine Seilmachmaschine vorzubereiten oder die vielen anderen Attraktionen
bereitzustellen.
Leider waren den Abend vorher nur zwei Stämme vertreten, mit denen man
natürlich keinen Ab-laufplan erstellen konnte, wie eigentlich ge-plant,
trotzdem wurde es ein schöner Tag, wozu vor allem das warme und sonnige Wetter
bei-trug. Überall waren Pfadis, Wölfis, Ranger und Rover, Eltern und andere
Interessierte am Ausprobieren, Spielen und neue Sachen entdecken:
In der Jurte von Schevemoor konnte jeder Schokobananen oder Stockbrot schlemmen
und Tschai schlürfen, während draußen viele die Seilbahn testeten. Gleich
nebenan fuhr das Floß der AG Lesmona immer von einer Uferseite zur anderen, die
bunten Schwimmwesten leuchteten weit. Die „Schminkerinnen“ schminkten viele,
jedenfalls ließen das die vielen bunten Gesichter vermuten. Auf einem
Barfußpfad konnte man seinen Tastsinn in den Füßen prüfen, genau wie man
verschiedene Sachen aus dem Wald in kleinen Säckchen der Meute Adlerauge
erfühlen konnte. Die Sippen Präriefeuer und Gazellen der Hanseaten betreuten
außerdem die Gasluftballons, die am Ende aus der großen Jurte steigen gelassen
wurden und die Sippe Caesar Basilika hatte eine Tombola vorbereitet. Stamm
Geschwister Scholl ließ die Negerküsse fliegen und Stamm Wilhelm Olbers stellte
Seile her. Ein buntes Programm .
Auf dem Ansgari-Kirchhof waren eine Jurte, in der der neue Image-Film des BdP
lief, und ein Info-Stand aufgebaut, bei dem man Fragen zum BdP stellen und sich
einfach informieren konnte. Von diesem Info-Stand führte eine Plakatspur zum
Lagerplatz.
Insgesamt war es ein gelungener Tag, allerdings hätten die Stämme, meiner
Meinung nach, zusammen einen klaren Ablauf ausarbeiten müssen, und wenn sie
dort nicht übernachten wollten, wie eigentlich bei der Planung angenommen,
hätte das vorher passieren müssen.
Ich hoffe, dass wir durch diesen Tag den Blick der Öffentlichkeit ein wenig auf
uns lenken und einen positiven Eindruck hinterlassen konnten.
BARBARA
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