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Das erste
Mal...
(Die erste Fahrt der Sippe Präriefeuer vom 25.6. bis 27.6.´99)
Wir trafen uns am Freitag, den 25.6. um 16.00h am Burger
Bahnhof. Wir sind mit dem Zug nach Oldenbüttel gefahren. Von dort aus sind wir
dann erstmal querfeldein gelaufen, bis wir auf einen kleinen Weg gestoßen sind.
Zwischendurch haben wir mal kleine Pausen eingelegt. Später kamen wir dann an
eine Eisenbahnstrecke, die aber schon zugewachsen war, auch die Schienen waren
schon verrostet. Trotzdem haben wir ein Auto angehalten und gefragt, ob hier
noch Züge fahren würden. Man sagte uns: “nein“, und dass hier schon länger
keine Züge mehr gefahren währen.
Auch vorher haben wir schon ein paar mal ein Auto angehalten und nach dem Weg
gefragt.
So beschlossen wir dann, dass wir auf den Schienen weiter laufen wollten. Das
hat uns viel Spaß gemacht. Leider hatte nur ich (Alena) einen Fotoapparat mit.
Als wir dann nach einer Weile einen Bahnübergang erreichten und links von uns
ein Dorf zusehen war, (auf der Karte war es auch eingezeichnet) beschlossen wir
dorthin zu gehen und bei einem Bauern zu fragen, ob wir dort übernachten
dürften. Wir hatten auch sehr viel Glück, gleich beim ersten Versuch hat es
geklappt. Wir durften unsere Kohte im Hintergarten aufbauen. Dort gab es auch
ganz viele kleine Katzenbabies, einen großen Stall voll Kaninchen und einen
Hund mit Namen Rex. Auf einer Kuhweide durften wir sogar Feuer machen.
Nachdem wir Feuer gemacht hatten und die Kohte stand haben wir Abendbrot
gegessen und hinterer noch gesungen. Um ca. 23.00h lagen wir in den
Schlafsä-cken.
Am nächsten Morgen sind wir so um 9.00h aufgewacht und aufgestanden. Von dem
Bauer haben wir frische Milch bekommen.
Nach dem Frühstück haben wir das Zelt abgebaut, Sachen gepackt und jeder ein
Eis bekommen. Zum Abschied haben wir „Von überall sind wir gekommen“ gesungen,
sind zurück zu der Bahnlinie gegangen und auf ihr weiter gegangen.
Dann haben wir gedacht, dass wir doch zu den Quellseen gehen könnten. So gegen
Mittag sind wir da dann angekommen und sind alle außer Philipp und Matthias
baden gegangen. Dann haben wir was gegessen und uns ausgeruht. Etwas später
haben wir dann Felix ins Wasser geschmissen und ihn auf „Donald“ getauft. Am
frühen Nachmittag sind wir dann aufgebrochen. Als wir am Strand lang gingen,
mussten wir uns ein paar Kommentare anhören, wie z.B. „Habt ihr den Pfad
verloren?“ oder „Ihr braucht aber viele Sachen zum Baden!“.
Am späten Nachmittag kamen wir zu ein paar Höfen, bei denen wir wieder fragen
wollten, ob wir dort übernachten dürfen. Als wir bei dem ersten Bauern fragten,
meinte der, dass sie heute Abend noch Besuch kriegen würden. Dann gingen wir
ein paar Häuser weiter und fragten bei einem Schweinebauern. Er erlaubte uns,
dass wir bei ihm auf der Weide hinter seinem Haus zelten dürfen. Feuer durften
wir auch machen, aber mussten uns das Holz aus dem Wald ne-benan holen. Wir
durften auch dort wieder die Toilette benutzen.
Über dem Feuer kochten wir Nudeln und Tee. Von dem Bauern bekamen wir dann auch
noch Würstchen. Auch an diesem Abend gingen wir dann wieder so um 23.00h ins
Bett. Eigentlich wollten wir draußen schlafen, aber Donald hatte uns erzählt,
dass er vorhin im Wald einen Mann gesehen hatte, der wie ein Penner aussah, da
wollten wir dann doch lieber im Zelt schlafen.
Am nächsten Tag mussten wir den Zug um 13.02h nehmen, aber wir hatten alle
keine Lust zu laufen. Der Bauer hatte uns angeboten, uns mit dem Trecker und
Anhänger zum Bahnhof zu bringen. Die Fahrt mit dem Trecker war mega gut.
Am Bahnhof haben wir dann noch ein Gruppenfoto gemacht und Philipp hatte
versucht, die teuerste Fahrkarte heraus zu kriegen. Alle fanden die Sippenfahrt
klasse und wir bedanken uns auch bei unserer Sippenführerin Perro, die uns
immer zur Seite stand.
Von Alena
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