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Mohnnudeln
und mehr
>DIE KUTSCHE Am ersten Abend gegen 17.00 Uhr machten wir
eine Rast am Weges-rand. Plötzlich kam eine Kutsche des Weges. Sie begann zu
beschleunigen. Lilian rannte sofort in das Maisfeld auf der anderen
Straßenseite. Die anderen folgten ihr. Alena, die keine Angst vor Pferden
hatte, blieb noch eine kurze Zeit stehen und schnallte erst dann, dass es eine
gefährliche Situation war.
Als das Pferd weg war, kamen wir alle wieder zum Vorschein. Wir sahen, dass die
Kutsche nur knapp unser Gepäck verfehlt hatte, denn auf dem Rasen waren Spuren
der Reifen zu sehen.
Etwas später im Wald lachten wir immer noch über den Vorfall. Wir scherzten die
ganze Zeit, dass gleich eine Kutsche um die Ecke kommen würde. Da sagte Lilian:
„Da kommt wirklich `ne Kutsche!“ Alle Jungs waren sofort in den Straßengraben
gesprungen. Alena; Lilian und Barbara bekamen sofort einen Lachkrampf und
gingen den Jungs nach kurzer Zeit hinterher.<
(Auszug aus dem Hajkbericht der Sippe Präriefeuer vom Hajk des „Cool
Summer“-Lagers `99)
Ja, wir haben viel erlebt auf diesem Lager...
• Da war z.B.die Schwämmeschlacht, bei der jeder klatschnasse Schwämme auf
Kuddel und Frauke werfen durfte. Der Nachteil für die beiden war nur, dass sie
ihre Köpfe durch die Löcher einer Torwand stecken mussten.
• Oder die Seeräuberfeier beim Norddeutschen Abend, bei der es Bratkartof-feln
gab, die von kaja auf und neben die Teller geklatscht wurden, während wir
lauthals Seemannslieder sangen...
• Beim Schwimmbad wurden wilde Reinschmeißaktionen veranstaltet, an die fast
jeder mal glauben musste, ob er wollte oder nicht. Bernd und Ronny blieben
allerdings trocken...
• Da waren diverse Spiele der Polen. Manche liebten sie, manche hassten sie.
Drip, drip, drip, derebudebudebudebudip..., ein großer und ein kleiner Kreis
ineinander...
• Für den Nachwuchs sorgen die Hanseaten ja bekanntlich selber, aus diesem
Grund schufen wir Pratricia (wir sind die Götter!), schade war nur, dass wir
dadurch Kuddel verlo-ren.
• Fesselspiele sind Fesselspiele, (manche stehen auch drauf) aber Donald fand´s
wohl nicht so gut, jedenfalls hat er sich kräftig ge-wehrt. Die Überbleibsel
lagen in Form eines Herings noch Tage später an der Stelle und zeugten von dem
Ereignis.
• Das Aufwecken der Wölfis zu ihrer Versprechensfeier wurde zu echter
Kno-chenarbeit für die Meutenführerinnen, weil sie einfach immer wieder
ein-schliefen. Rasmus war der King (beim wieder einschlafen), die Pfadis
stan-den sich die Füße in den Bauch und tropften sich heißes Wachs auf die
Fin-ger, während sie auf die Wölfis warteten...
• Pfadis im Watt! Das kann ja nur chaotisch werden. Und das wurde es auch! Es
gab kaum einen, der noch trocken war, und das Salzwasser juckte ganz schön, als
wir zum Strand zurück gingen; um uns von der Sonne braten zu lassen und der
„Dame in weiß“ zu erholen.
• Der polnische Abend wird wohl vielen in Erinnerung bleiben. Den meisten, weil
sie ein leckeres, bisher unbekanntes Gericht kennen- und schmecken lernten,
einigen (Wölfis) kam aber leider sprichwörtlich das Kotzen.
Auf eine ähnlich gute oder noch bessere (geht das überhaupt? (eure Meinung,
bitte!)) Aktion im Sommer 2000!
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