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Das Sommerfest (in Friedehorst)

Um 11.30 Uhr am 17 Juni 2001 befand sich nur einer beim Heim, nämlich ich, Niklas. 11.35 Uhr raste Quisto (Johannes) mit quietschenden Reifen auf mich zu! Glücklicherweise bremste er rechzeitig ab und somit bin ich jetzt noch am Leben!? Als Quizto mit seinen Scherzen aufgehört hatte, traf auch kein anderer mehr ein. Dann packten wir eine Sechser-Jurte und eine Kohte sowie die dazu gehörigen Stangen, Häringe, Ab- und andere Spann-Seile in Quiztos „krassen Ferrari“ (Marke Schrott-Golf)(lol) die Stangen guckten ungefähr 2 Meter aus dem Kofferraum raus (bei einen Meter ist die Grenze) (ich zitiere Quisto: „Ach, wir sind Pfadfinder, die mal eben kurz ein paar 100 Meter zurücklegen müssen.“ Bestimmt war es um 1 Kilometer... „Außerdem guckt hinten nur 1 Meter raus oder siehst du das nicht?“) Glücklicherweise kam keine Polizei und nach allem fuhren wir in Quiztos „krassem Ferrari“ nach Friedehorst. Wie immer fehlte etwas! Erst parkten wir auf einem Parkplatz. Quizto und ich gingen auf die Wiese wo wir unsere Zelte aufbauen sollten (ohne Gepäck). Wir sahen, dass dieser Platz für uns bestimmt war, da wir eine braune Gasflasche für die Luftballons entdeckten.
Dann gingen wir zu Quiztos „krassem Ferrari“ zurück. Aber wer war das? Ach, Quiztos Vater, der sich nur seine Farbe aus dem Auto holen wollte. Er beschwerte sich auch bei Quisto, dass er das Auto nicht verschlossen habe und dass es jemand klauen könnte (wer das AUTO klaut, muss ziemlich doof sein, außerdem was will der doofe Dieb mit den Planen, Häringen usw.?) Quiztos Vater: „Hätte er ja rauswerfen können!“ Quisto: „Neee zu viel Arbeit!!!! Nun fuhr Quisto den „krassen Ferrari auf die Wiese, auf der die braune Gasflasche stand. Quisto und ich fingen an, die Jurte aufzubauen, als ein komischer Typ kam. Kennen wir den nicht? Ach so, das ist ja Paul!!! Gut, dass Paul gekommen war, er konnte uns nun beim Knüpfen und Aufbauen der Jurte helfen. In 45 Minuten hatten wir die Jurte aufgebaut. Wir hatten noch einige Probleme mit dem Kotenkreuz, es fehlte uns ein Hering und eine Teleskopstange, aber sonst ging EIGENTLICH alles glatt.
Als wir fertig waren, kamen auch schon die ersten Leute, die Luftballons haben wollten, um sie mit ihren Adressen-Karten zu versehen. Die Ballons sollten im Zelt gesammelt werden und um 17.00 Uhr alle zusammen aufsteigen.
Inzwischen haben Paul und ich uns, einige Gutscheine für das Essen geholt. Nach einiger Zeit ist auch Balu gekommen (als die Jurte aufgebaut war). Als uns die Gutscheine ausgegangen sind, holten wir einfach neue!!!

Nach einiger Zeit nahmen unsere Finger die Farbe der Luftballons (blau) an (vom vielen Knoten). Es gab auch einige Spezialisten, die keine Karte nahmen, sondern nur ein sehr langes Band an ihren Luftballon. Jedoch war das Band so schwer, dass der Luftballon nicht mehr aufstieg, so dass sie noch einen zweiten Luftballon brauchten... Dann fuhr Quisto zum Heim und holte eine Stange und einen Häring. Als Quisto zurück kam, brachte er auch noch ein paar Seile mit (zum A-Laufen).
Quisto baute noch eine Kote auf und als er fertig war, brachte er noch Paul zum Bahnhof, damit Paul zum Vorbereitungs-Nachmittag fahren kann (wegen Polen)
.
Nun eskalierte der traditionelle Kampf mit den Feuerwehrmännern und Quisto wurde von einem älteren Feuerwehrmann nassgespritzt. Dies freute die zuschauenden kleinen Kinder ungemein. Wir überlegten uns, wie wir den Feuerwehrmännern eins auswischen können. Die Idee: Wir klauen ihnen einfach ihren Pavillon. Schade nur, dass sie das gar nicht gemerkt haben (grr). Erst nach ca. 5 Minuten sahen wir einen schwebenden Pavillon über den Rasen gleiten (ich glaube, dass die Feuerwehrmänner ihn zurückgeholt haben). Aber da kam uns die zündende Idee: Wir basteln uns Wasserbomben und bewerfen sie damit. Leider waren die ersten Beiden nicht genug mit Wasser gefüllt und sie zerplatzten nicht, als sie die Feuerwehrmänner getroffen hatten. Aber glücklicherweise stand es 3 gegen 3 (drei Pfadis gegen drei Feuerwehrautos mit Besatzung) gegen uns.
Leider gab es am Ende keine Bänder zum Befestigen der Karten an den Luftballons und deshalb wurden von anderen Luftballons die Karten abgerissen und man hat einfach seine eigene daran befestigt (anders kann ich mir nicht erklären, dass so viele Karten auf dem Boden lagen).
Aber nun zurück zum Kampf mit den Feuerwehrmännern. Nun waren wir schlauer und füllten die Wasserbomben praller als vorher. Jetzt versteckten wir uns hinter einem der drei Feuerwehrautos und warfen auf die auf der Bank sitzenden Feuerwehrmänner. Na toll: Jetzt hatten wir noch mehr Gegner als vorher! Eine wilde Hetzjagd begann. Leider sind uns die Luftballons ausgegangen und somit konnten wir keine Wasserbomben mehr basteln. Am Ende prügelte sich Quisto noch mit einem Feuerwehrmann und ein anderer holte eine Kübelspritze und schüttete sie über Quisto aus (*g*). Wir ließen die Luftballons aufsteigen, bauten die Zelte ab und packten sie schnell in Quiztos Auto, da es anfing zu regnen. Dann brausten wir mit 260 Sachen und einem offenem Kofferraum durch den Holthorster Weg zurück zum Heim. Nachdem die Sachen ausgepackt worden sind fuhren alle glücklich und nass nach Hause.

Es wäre toll, wenn nächstes Mal mehr Pfadis kommen würden!!!

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