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Überleben im
Urwald
Also, erst mal haben wir bla, dann bla, und als letztes bla.
Um bla sind wir losgefahren und um bla wieder angekommen.
Der erste Kommentar, den wir wie immer zu hören bekamen, war: „Oh, das sind ja
Pfadfinder!“ Der Zug war so überfüllt, dass wir nur mit quetschen und teilweise
auf unseren Kisten stehend mitfahren konnten und bei jedem Halt fast umgefallen
sind. Jeder, der durchgehen und dabei über unsere Kiste steigen musste, wurde
von Jonas gefragt, ob er weiß, was Antikrassismus ist.
Nach dem Absturz im Urwald mussten wir latschen, Kisten schleppen, Seiten
tauschen, weiter schleppen, abwechseln und weiter latschen... bis der Mann kam
und die Kisten mit dem Auto mitgenommen hat.
Endlich angekommen. Die Matratzen und die Frau (ein Kissen), = viele , viele
Kloppereien. Beim Essen gab´s DIE Konstruktion: Martins-Super-Sandwich aus
Strohhalm, Gurke, Messer, Toast, Majo und Ketchup.
Außerdem widerliche Scheiß-Schalen und nette (nicht nette, sondern hübsche )
Jungs (Sahne vom feinsten Trüffel = Tammo), die unbedingt mitsingen sollen und
es gibt breite Fensterbänke. Gute Nacht.
Schönes, tolles, scheiß Laurenzja erbrachte DEN Horrer-Muskelkater. (das
Treppensteigen wurde zur Qual.) Endlich gab es eine Möglichkeit nicht mehr wie
üblich aus jenen Scheiß-Schüsseln zu trinken- Kokosnüsse! Philipp hat wegen der
Säge total lange gebraucht und Lilian ist die Kokosnuss
runtergefallen. Niklas kriegt blaue Gardinen.
Nach dem leckeren Matschreis und den Pfirsichen gab´s eine Schaumschlacht und
der arme Paul hat sich lautstark gewehrt. Trotz Regen machten wir einen tollen
Spaziergang und bekamen eine Geheimschrift und die Stromquelle für unser
Notfunkgerät.
Der restliche Nachmittag verlief mit Kokosnüsse schmirgeln, organisiertem (!)
Wrestling (Tobi ist der Stärkste!) und noch viel mehr.
REISSCHLACHT. Alle haben Barbara eingereist und Ketchup über den Kopf gegossen.
Das hat alles total Spaß gemacht. Wir haben trotz Konsequenzen weiter Hände
voll Reis geworfen und am Ende waren Wände, Fußboden und Fenster voller
Reismatsch. Das Saubermachen hat dann sogar einigermaßen Spaß gemacht.
Abends kamen ein paar verrückte Typen (Johannes und Barbara) mit einer
Hakenhand und die brachten ihnen nach einer tollen Theateraufführung ein
weiteres Teil vom Funkgerät, das der Hakenhand in die Suppe gefallen war. Und
schon war uns schlecht vom vielen Mäusespeck essen. Jantje, Paul und Felix
waren Mörder beim legendären Totengräber spielen. Was danach noch so in dem
Zimmer der
Pfadistufe abging wollen wir hier an dieser Stelle nicht weiter erläutern.
Aufstehen ist schön! Daran glaube ich jetzt nicht mehr. Auch nicht durch
Schlafsäcke wegnehmen, maximales Volumen der dortigen Anlage (leider kein
Cadylac(?)) und ellenlanges Durchkitzeln waren doch noch nicht
alle vom Aufstehen überzeugt. Doch irgendwann war es doch geschafft und nach
einem leckeren Frühstück und sechsmal ums Haus laufen gingen wir daran die
letzten Überreste der Schlacht wegzuräumen und sowieso alles klar Schiff zu
machen. (Spiegel mit Backofenreiniger sauber gemacht, ich habe es nicht
vergessen, Sarah!)Das letzte Teil vom Funkgerät fehlte noch und dafür wurde
Barbara angebaumt (Rache ist Blutwurst!),
Johannes beraubt, Gästebuch geschrieben und zum Zug zurück gehetzt/gerannt. In
Oldenburg haben zwei Leute geknutscht(!).
Die erste Frage einer Mutter in Lesum: „Wo wart ihr eigentlich?“
IM URWALD!!!!!
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